Saaleradtour 2011 – Auf den Spuren der Tempelritter

Acht Mitglieder des Freizeitsportvereins Köthen e.V. haben am Sonnabend, den 24. September 2011, bei schönem Spätsommer­wetter mit strahlendem Sonnenschein eine Radtour unternommen. Treffpunkt für diese Tour war der Bahnhof in Köthen. Von dort aus sind wir mit der Regionalbahn zum Hauptbahnhof nach Halle (Saale) gefahren. Dieser war gleichzeitig der Startpunkt für die Radtour. Der Weg zum Saaleradweg führte dabei an einigen Sehenswürdigkeiten der Stadt (z. B. Marktplatz mit dem Händeldenkmal sowie Marktkirche) vorbei.

Nun standen folgende Etappenziele des Saaleradweges auf dem Programm: Halle – Brachwitz – Döblitz – Mücheln – Wettin – Dobis – Rothenburg – Trebnitz – Alsleben. Als Ziel winkte Bernburg.

Nachdem wir die Stadt Halle (Saale) und die Brachwitzer Alpen hinter uns gelassen hatten, hieß es in Brachwitz „Kapitän hol über“. Der Fährmann der Fähre in Brachwitz brachte uns mit unseren „Drahteseln“ sicher an das andere Ufer der Saale.

Nach einem Picknick auf einem kleinen Hügel mit wunderschönem Ausblick auf die Saale und den Ort Wettin näherte sich der Höhepunkt unserer Tour, die Templerkapelle in Mücheln. Die Templerkapelle liegt auf einem Gutshof in Mücheln und kann kostenfrei von jedermann besichtigt werden. Dieser Einladung sind wir dann gefolgt und waren erstaunt, wie gut die um 1270 im Stil der französischen Gotik errichtete Kapelle noch erhalten ist. Der Abstecher vom Saaleradweg hatte sich wahrlich gelohnt.

Vorbei an den Resten der einstigen Burg in Wettin war unser nächstes Ziel die „Weiße Wand“ von Dobis. Durch die kreidezeitliche Hebung des angrenzenden Halleschen Vulkanitkomplexes wurden hier die Schichten aus der ursprünglichen Horizontalen in eine Schräglage von etwa 50° aufgeschleppt.

Auf der Terrasse des Restaurants „Zur Georgsburg“ haben wir uns dann eine wohlverdiente Stärkung gegönnt. Auch die derzeit angebotenen Speisen der Oktoberfest-Wochen des Restaurants fanden bei einigen von uns großen Anklang.

Frisch gestärkt ging es dann über Alsleben durch den Plötzkauer Auwald zu unserem Ziel – Bernburg. Von dort ging es dann mit der Regionalbahn zurück nach Köthen.

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